Über uns

Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen.

                                                                                   Jer. 29, 13-14a


Walthers persönliches Glaubenszeugnis

Lübeck, 4.7.2019

Liebe Gemeinde, liebe Besucher, liebe Geschwister im Herrn Jesus Christus,

nun möchte ich mich euch offiziell vorstellen und euch Zeugnis geben.

Mein Name ist Walther Johannes Hinrichs. Geboren bin ich am 30.07.1979 in Lübeck. Ich arbeite als Physiotherapeut in der Asklepios Klinik in Bad Schwartau und wohne in der Lübecker Altstadt.

Ich wuchs auf mit zwei älteren Schwestern bei meinen anthroposophischen Eltern. So ging ich auch auf eine Waldorfschule und war von Beginn an umgeben mit der Anthroposophie Rudolf Steiners. Dies prägte mein Weltbild und auch mein Selbstverständnis für esoterische Dinge und so war es für mich irgendwann als herangewachsener Mensch, der nach dem Sinn des Lebens fragte, an der Zeit, mich bewusst mit den Lehren Rudolf Steiners auseinanderzusetzen und mich mit dem Weg „wie erlange ich Erkenntnisse höherer Welten“ zu beschäftigen. Anfänglich davon begeistert, wurde mir recht bald deutlich, dass dies ein sehr mühseliges und eigentlich unmögliches Unterfangen ist. Es war ein System der eigenen Anstrengung, sozusagen der eigenen Werke, um sich als Mensch immer weiter zu entwickeln und mit jeder Inkarnation weiter voranzukommen. Evolution sozusagen auf die geistige Ebene transferiert. 

Ich begann mich nun kritisch mit der Anthroposophie auseinanderzusetzen und las unter anderem die Doktorarbeit von Lothar Gassmann. Diese nun hat mir endgültig die Augen geöffnet: ich erkannte, dass die Anthroposophie eine okkulte Sonderlehre war, die die Bibel willkürlich interpretiert und durch die Akascha Chronik um ein vermeintliches fünftes Evangelium ergänzt, wovor uns die Heilige Schrift ausdrücklich warnt! Es dauerte dann noch einige Zeit, bis Gott mich in seiner Gnade an den Punkt brachte, wo mir ganz deutlich wurde, dass ich ohne die Verbindung zum lebendigen Gott, der diese Welt und mich geschaffen hat, nicht leben kann und will. An diesem Tiefpunkt angelangt fragte ich nun ergebnisoffen nach Gott, ohne zu wissen wie er heißt. Ich schrie gewissermaßen nach Gott. Und die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Gott stieß mich auf all die Hinweise, die es in dieser Welt so gibt auf dem Gebiet der Informatik, der Geologie, der Archäologie und nicht zuletzt auf die erfüllte Prophetie. Das-war-gewaltig! 

Mir war klar, dass hier jede Diskussion vorbei war. Jede Ideologie, jede Religion, jede Philosophie konnte einpacken. Die wissenschaftlichen Indizien sprachen für sich. Es steht geschrieben: „wer sucht, der findet“ Mt7,8. Und genau so ist es mir ergangen. Gott sei Dank! Ich wollte nun alles über diesen biblischen Gott wissen und bei intensiver Recherche stolperte ich über diese Dramatik im christlichen Glauben des ewigen Gerettetseins oder des ewigen Verlorenseins. Mir wurde sehr bewusst, dass ich ein komplett verlorener Sünder bin, der Vergebung braucht. Allein zu Hause fiel ich auf meine Knie und bat den Herrn Jesus Christus um Vergebung meiner Sünden und um den Einzug in mein Herz und Leben. Mir war klar, dass damit nun eine Umkehr im Leben stattfinden muss. Eine billige Gnade gibt es bei Gott nicht. Gott kennt die Herzen.

Ich informierte mich bei Lothar Gassmann, welche Bibel die richtige sei und fing an in meiner Schlachter 2000 zu lesen. Ich wollte nun wissen, was Gott von mir möchte. Diesen Moment werde ich nie vergessen, wie mich auch hier die Schrift sofort von der Sünde überführte. Meine Liebe zum Wort war entbrannt und heute leide ich Hunger, wenn ich mal einen Tag nicht darin lese. Heute verstehe ich, dass wir nicht nur die leibliche Speise brauchen, sondern auch die geistige.Es steht geschrieben:„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht“Mt4,4.

Nach kurzer Zeit entstand der starke Wunsch, eine Gemeinde zu finden, wo nur Menschen sind, denen es fast genauso erging wie mir oder so ähnlich. Menschen, die die Wahrheit in Jesus Christus erkannt haben, ihn lieben und ihm bedingungslos nachfolgen möchten. Menschen, die aus dem gleichen Geist geboren sind. Menschen, mit denen man Gemeinschaft hat, um Gott zu ehren und u.a. sich auch gegenseitig aufzuerbauen im Glauben. Menschen, mit denen man hier und jetzt schon das ewige Leben mit Gott beginnt. Aber! bibeltreu musste die Gemeinde unbedingt sein, denn ich hatte für mich ja erkannt, dass sie wirklich Gottes Wort und somit die Wahrheit ist. 

Und so gab ich kurzerhand bei google den Begriff „Bibelgemeinde Lübeck“ ein und siehe da, es gab sie, eine freie Bibelgemeinde. Ob die sich dort auch wirklich treu an das Wort halten? Das musste ich überprüfen! Das erste mal dorthin zu fahren war mit viel Überwindung und gemischten Gefühlen verbunden, aber schon beim ersten Besuch war ich der glücklichste Mensch der Welt und ich dankte Gott noch auf dem Weg nach Hause. Und wie sie sich ans Wort hielten. Ich wusste sofort, dass dies meine geistige Heimat ist und ich hier zu Hause bin. Hier wollte ich nun immer wieder hin. Und nun sind schon ca knapp zwei Jahre ins Land gegangen und inzwischen bin ich euch nicht mehr fremd, sondern ein bekannter Besucher aus der meistens letzten Reihe.

Aufgrund meiner Vergangenheit war es mir nochmal sehr wichtig geworden, mich vor einem Zeugen erneut zu bekehren. Dieser Zeuge ist Klaus Dieter (Marwede). Mit ihm betete ich am 04.07.2019 zu unserem Herrn Jesus Christus, bat um Vergebung meiner Sünden, dankte für das Erlösungswerk am Kreuz von Golgatha und bat den HERRN in mein Herz. Es war eine zweite Bekehrung, aber diesmal mit einem Zeugen, auf den ich mich berufen kann, vor den Menschen, aber auch vor allem vor der geistigen Welt.

Aus Dankbarkeit der Erlösung und zur Ehre unseres Herrn und heiligen Gottes, aus Gehorsam

und zum Zeugnis vor den Menschen und den Engeln möchte ich mich nun taufen lassen und bitte hiermit um die Aufnahme in die Gemeinde und ich bekunde:

Der Herr Jesus Christus ist der wahre Gott (Joh. 1,1-3) und der einzige Weg zum Vater in den Himmel (Joh. 14,6).

Lob und Dank und Ehre gilt allein unserem Herrn Jesus Christus und unserem Vater im Himmel in alle Ewigkeit. Gott segne euch. Amen.

Haben sie schon Vergebung ihrer Sünden?

Psalm 32

Von David. Ein Maskil.
1 Wohl dem, dessen Übertretung vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist!
2 Wohl dem Menschen, dem der Herr keine Schuld anrechnet, und in dessen Geist keine Falschheit ist!
3 Als ich es verschwieg, da verfielen meine Gebeine durch mein Gestöhn den ganzen Tag.
4 Denn deine Hand lag schwer auf mir Tag und Nacht, so daß mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dürr wird. (Sela.)
5 Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg meine Schuld nicht; ich sprach: »Ich will dem Herrn meine Übertretungen bekennen!« Da vergabst du mir meine Sündenschuld. (Sela.)
6 Darum soll jeder Getreue dich bitten zu der Zeit, da du zu finden bist; wenn dann große Wasser einherfluten, werden sie ihn gewiß nicht erreichen.
7 Du bist mein Schutz, du behütest mich vor Bedrängnis, du umgibst mich mit Rettungsjubel! (Sela.)
8 – »Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, auf dem du wandeln sollst; ich will dir raten, mein Auge auf dich richten.
9 Seid nicht wie das Roß und das Maultier, die keinen Verstand haben; mit Zaum und Gebiß, ihrem Geschirr, muß man sie bändigen, weil sie sonst nicht zu dir nahen!« –
10 Der Gottlose hat viele Plagen; wer aber dem Herrn vertraut, den wird er mit Gnade umgeben.
11 Freut euch an dem Herrn und seid fröhlich, ihr Gerechten, und jubelt alle, die ihr aufrichtigen Herzens seid!

Dirks persönliches Glaubenszeugnis





Das sind wir:

20211116 185657 Jesus rettet

Dirk Wilhelm Wehrenberg

 

 

Walther Hinrichs

20211122 163809 Jesus rettet

Wo verbringst du deine Ewigkeit?